Registrierung und Bewerbung
für Studiengänge mit örtlicher Zulassungsbeschränkung

Die Bewerbungsphase
zum Wintersemester 2016/17 hat begonnen und endet am 15.07.2016, 24:00 Uhr.

Voraussetzung für eine Bewerbung bei einer am Dialogorientierten Serviceverfahren (DoSV) teilnehmenden Hochschule ist zunächst Ihre Registrierung im Bewerbungsportal von hochschulstart.de [mehr].

Über uns

Die Stiftung für Hochschulzulassung ist eine Stiftung öffentlichen Rechts mit Sitz in Dortmund. Grundlage für Ihre Errichtung und Zusammensetzung ist das Errichtungsgesetz vom 18. November 2008, das die Überführung der ehemals als Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) bekannten Anstalt des öffentlichen Rechts in die Rechtsform einer Stiftung öffentlichen Rechts ermöglichte. Der Stiftungsrat als oberstes Entscheidungsgremium setzt sich paritätisch aus Hochschul- und Ländervertretern zusammen.

Neben grundsätzlich zulassungsfreien und den bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengängen Human- und Zahnmedizin, Tiermedizin und Pharmazie gibt es solche, die von Hochschule zu Hochschule in unterschiedlichem Umfang zulassungsbeschränkt sind. Übersteigt die Zahl der Bewerbungen die vorhandene Zahl an Studienplätzen an einer Hochschule, spricht man von einer "örtlichen" Zulassungsbeschränkung. Für die Vermittlung von Studienplätzen in diesen Studiengängen ist das Dialogorientierte Serviceverfahren konzipiert worden, dessen Betrieb eine der beiden wesentlichen Aufgaben der Stiftung darstellt. Dieses Verfahren ermöglicht mittels internetbasierten Datenabgleichs eine effektive hochschul- und bewerberorientierte Vermittlung von Studienplätzen. Die Vermeidung unbesetzt gebliebener Studienplätze infolge Mehrfachbewerbungen oder Nichtbeanspruchung von Studienplätzen trotz Existenz weiterer Bewerberinnen und Bewerber ist das maßgebliche Ziel des Verfahrens.

Seit ihrer Errichtung im Jahr 1973 hatte die ZVS die Vergabe von Studienplätzen für das erste Semester in Studiengängen, die bundesweit Zulassungsbeschränkungen unterlagen, zur Aufgabe. Hintergrund war das Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts vom 18. Juli 1972, das die Anerkennung eines Teilhaberechts eines jeden Bewerbers an bereitgestellten Studienplätzen unter Zugrundelegung gleicher Kriterien statuierte.

Nach Umsetzung der Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts konnten Studienplätze in Medizin, Pharmazie, Tier- und Zahnmedizin und noch weiteren Studiengängen, die sich durch eine die vorhandene Studienplatzzahl bundesweit übersteigende Bewerberzahl auszeichneten, erstmals nach bundesweit gültigen einheitlichen Kriterien durch die ZVS vergeben werden. Auch nach dem zweiten Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts zum Numerus clausus vom 8. Februar 1977 wurde die Forderung, eine Bewerberauswahl nach sachgerechten Kriterien vorzunehmen und gerechte Chancen für jeden zu eröffnen, bekräftigt. Nur bei Einhaltung dieser Grundsätze könne das Recht auf freie Wahl des Berufs und der Ausbildungsstätte gemäß Artikel 12 des Grundgesetzes eingeschränkt werden.

Die Stiftung betreibt das Bewerbungsportal von hochschulstart.de. Da die Stiftung großen Wert auf Transparenz und Verständlichkeit des Zulassungswesens durch umfassende Information der Bewerberinnen und Bewerber legt, hoffen wir, auch Ihnen auf den folgenden Seiten weiterhelfen zu können.

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