Organisationsstruktur und Aufgabenstellungen

Die Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) setzt sich aus einer mehrgliedrigen Gremienstruktur zusammen, auf deren Basis der als „Hochschulstart“ bekannte Service organisiert wird.

Oberstes Beschlussorgan der SfH ist der Stiftungsrat, welcher sich aus Vertreter*innen der Länder und der Hochschulen zusammensetzt (16 Vertreter*innen der Wissenschaftsministerien der Länder, 16 Vertreter*innen der staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen). Der Rat wählt aus seinen Mitgliedern für die Dauer von vier Jahren eine*n Vorsitzende*n sowie eine entsprechende Vertretung.

Zu den Aufgaben des Stiftungsrats zählen insbesondere die Strategieplanung der Stiftung und wesentliche geschäftspolitische Entscheidungen. Daher können Rechtsgeschäfte, Maßnahmen und Regelungen, die außergewöhnlich und über den Rahmen des laufenden Geschäftsbetriebs hinausgehen, nur mit Zustimmung des Stiftungsrates ein- bzw. umgesetzt werden.

Zusätzlich ist auch ein Aufsichtsrat tätig, der durch seine Kontrollfunktion die Rechtmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Führung der Stiftungsgeschäfte durch den Stiftungsrat und die Geschäftsführung überwacht. Der Aufsichtsrat setzt sich aus jeweils vier Vertreter*innen der Länder und der Hochschulen zusammen, wobei die Vertreter*innen der Länder von der Kultusministerkonferenz und die Vertreter*innen der Hochschulen von der Hochschulrektorenkonferenz für die Dauer von vier Jahren bestellt werden. Die Mitglieder des Aufsichtsrates dürfen außerdem nicht gleichzeitig Mitglieder des Stiftungsrates sein. Auch dieser Rat wählt aus seiner Mitte für die Dauer von vier Jahren eine*n Vorsitzende*n sowie eine entsprechende Vertretung.

Außerdem wurde ein Stiftungsbeirat etabliert, der die Kommunikations- und Abstimmungsprozesse zwischen der „Gremienebene“ und dem Servicebetrieb Hochschulstart begleitet, um Abläufe optimieren und so letztendlich alle Beteiligten entlasten zu können. Der Beirat steht daher in direktem wie regelmäßigem Kontakt zur Geschäftsführung der SfH. Diese kümmert sich nicht nur um den Betrieb von Hochschulstart (also um die „laufenden Geschäfte“), sondern vertritt die SfH auch außerdem gerichtlich wie außergerichtlich.

Ferner werden Geschäftsführung und Stiftungsrat bei ihrer Arbeit auch durch einen IT-Beirat unterstützt, der sich im Kern aus fünf externen Expert*innen zusammensetzt, die sich in erster Linie um technische Themen kümmern, die im Rahmen einer Gesamtstrategie auf den Plan kommen (bspw. das Thema „Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung“).

Eine Übersicht der Besetzung von Gremien- und Führungspositionen können Sie einer separaten Aufstellung entnehmen. Die Entstehungsgeschichte der SfH haben wir ebenfalls auf einer Sonderseite zusammengefasst.

Selbstbild

Die Stiftung versteht sich als:

  1. Dienstleister für die Bewerberinnen und Bewerber,
    • der hilft, die Vergabeverfahren zu verstehen und Bewerbungen abzugeben
    • der die Entscheidungen transparent sowie nachvollziehbar darstellt und erklärt und
    • der Datensicherheit gewährleistet.
  2. Dienstleister für die Hochschulen,
    • der koordinierende und unterstützende Funktion hat,
    • der Erfahrungen sammelt, aufbereitet und den Hochschulen zur Verfügung stellt und
    • der das Dialogorientierte Serviceverfahren und das bundesweite Zulassungsverfahren betreibt und optimiert.
  3. Dienstleister für den Bund und die Länder,
    • der Verfahrenssicherheit gewährleistet,
    • der die Verfahren dokumentiert und
    • der Politik und Verwaltung Auskünfte erteilt.